Die Pfarrkirche St. Oswald in Traunstein wurde erstmals im Jahre 1342 erwähnt.
Die Erbauung der ersten Kirche liegt im Dunkeln. Es dürfte sich bei ihr um einen mittelgroßen spätromanischen Bau des 13. Jahrhunderts gehandelt haben. Im 15. Jahrhundert wurde ein spätgotischer Chor angefügt, das Langhaus zu einer gewölbten Staffelhalle umgebaut und der Turm, mit einem Spitzhelm versehen.
In den 1675 – 1677 fand der Bau der jetzigen Kirche unter den Graubündener Meistern Caspar Zuccalli, Lorenzo Sciasca und Antonio Riva statt.
Beim Stadtbrand 1704 stürzte das Langhausgewölbe ein und die Einrichtung wurde vernichtet. Der Turm erhielt daraufhin eine Zwiebelkuppel.
Der Stadtbrand von 1851 zerstörte den Dachstuhl des Turms, auch das Chorgewölbe stürzte ein.
Der Westteil mit dem Hauptportal und der Turm in der heutigen Form wurden 1885 errichtet.
Im Turm hängen sechs Glocken. Die fünf größeren wurden unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg in Erding gegossen. Sie erklingen in der Melodielinie des Durseptnonmotivs.
Das Geläut hängt in einem mächtigen Stahlglockenstuhl.
In der Pfarrkirche St. Oswald in Traunstein feierten Georg Ratzinger und sein Bruder Joseph Ratzinger, der spätere Papst Benedikt XVI. ihre Primiz!








