Der Bau der katholischen Pfarrkirche Maria Hilf in der Au wurde von 1831 bis 1839 verwirklicht.
In ihrem 85 Meter hohen Turm hängt ein monumentales ges°-Quintett, das in der Melodielinie des Salve Regina mit Oberoktave erklingt. Die Glocken wurden 2006 mit Klöppelfängern ausgestattet. Es eines der ganz wenigen "Klöppelfänger"-Geläute in der Bundesrepublik Deutschland. Im Rahmen einer umfangreichen Turmsanierung wurde im Jahre 2021 eine neuer Holzglockenstuhl sowie Holzjoche einbaut. Durch diese Maßnahme hat das Geläut einen wesentlich weicheren Klang erhalten.
Im Jahre 2011 wurde dann ein 60- stimmiges Carillon angeschafft, dessen Grundglocke im Ton c' erklingt. Es sind aber auch die Glocken ges°b°des´es´ges´ Teil des Carillons. Mindestens einmal im Monat gibt es Carillon-Konzerte, wobei dann auch die Möglichkeit besteht, das Musikinstrument zu besichtigen. Im Dezember 2022 wurde eine sechste Glocke im Glockenstuhl aufgehängt. Hierbei handelt es sich um vormalige Sakristeiglocke, die noch aus der alten "Paulanerkirche" stammt.








