St. Johannes der Täufer ist eine sehr alte Pfarrei, deren früheste gesicherte Erwähnung um das Jahr 1150 datiert werden konnte. Aus dieser Zeit stammt zu großen Teilen das heutige Kirchengebäude, so der untere Teil des Kirchturmes und das Kirchenschiff. Diese romanische Kirche wurde etwa um 1500 gotisiert und mit einer entsprechenden Ausstattung versehen. Bei einer Sanierung des Dachstuhls (im Jahr 2000) fand man Balken, die aus dem Jahr 1377 stammen.
Im Jahr 1738 wurde der Innenraum der Kirche, wie vielerorts in Oberbayern, barockisiert und bekam sein heutiges Aussehen. Das gotische Rippengewölbe wurde gegen eine mit Stuck und Fresken reich verzierte Kirchendecke ersetzt. Die Fenster wurden vergrößert um den Raum mit Licht zu fluten. Gleichzeitig wurde der Kirchturm massiv erhöht.
Im wuchtigen Turm befinden sich insgesamt vier Glocken in einem Stahlglockenstuhl. Die drei Stahlglocken läuten an stark gekröpften Jochen, Glocke vier läutet an einem geraden Stahljoch. Die historische Bronzeglocke wird nur solistisch (als Sterbeglocke verwendet). Alle vier Glocken befinden sich in einer Ebene. Die Glocken 1+4 sowie 2+3 läuten jeweils gegeneinander. Das Plenum der drei Stahlglocken erklingt in der Melodielinie des Te Deum.








