Die St. Jakob-Kirche verfügt mit ihrem fünfstimmigen Bronzegeläut über das älteste Geläut der Stadt Aachen. Die älteste Glocke ist die 1401 von Peter van Trier gegossene Jakobsglocke, die zusammen mit der Glocke 2 (1502) und der Glocke 4 (1644) den Aachener Stadtbrand von 1656 überstanden. 1722 goss Edmund Fabri die kleinste Glocke des heutigen Quintetts. Die Große von der Fa. Petit & Gebr. Edelbrock in Gescher gegossene Dreifaltigkeitsglocke nahm 1978 den freien Platz einer im 2. Weltkrieg zerstörten Glocke ein. In der Melodielinie erklingt ein ausgefülltes Dur-Moll Quintett.
Erstmals wird die alte, sehr kleine Kirche St. Jakob um 1165 erwähnt, urkundlich 1215. Die mittelalterlichen Pilger glaubten, dass sie von Karl dem Großen selber gegründet worden war: Hier habe er nach seiner Rückkehr von der Befreiung des Jakobusgrabes eine Kapelle für den Apostel gegründet. Aufgrund dieser Legende galt St. Jakob den Pilgern als erste deutsche Jakobskirche. Eine neue Kirche in neuromanischen und neugotischen Formen wurde von Heinrich Wiethase und Eduard Linse geplant. Mit dem Neubau wurde im Jahre 1877 begonnen. Aus den Steinen der alten Kirche wurde der 87 Meter hohe Turm errichtet, der den höchsten Kirchturm Aachens bildet. Im 2.Weltkrieg erlitt der Bau schwere Schäden, was eine radikale Umgestaltung des Innenraums von 1949 bis 1953 nach sich zog. Von 1972 bis 1973 wurde der Innenraum erneut umgestaltet. 1993 erhielt die Kirche eine neue Orgel aus der Werkstatt von Martin Scholz in Mönchengladbach.
Erstmals wird die alte, sehr kleine Kirche St. Jakob um 1165 erwähnt, urkundlich 1215. Die mittelalterlichen Pilger glaubten, dass sie von Karl dem Großen selber gegründet worden war: Hier habe er nach seiner Rückkehr von der Befreiung des Jakobusgrabes eine Kapelle für den Apostel gegründet. Aufgrund dieser Legende galt St. Jakob den Pilgern als erste deutsche Jakobskirche. Eine neue Kirche in neuromanischen und neugotischen Formen wurde von Heinrich Wiethase und Eduard Linse geplant. Mit dem Neubau wurde im Jahre 1877 begonnen. Aus den Steinen der alten Kirche wurde der 87 Meter hohe Turm errichtet, der den höchsten Kirchturm Aachens bildet. Im 2.Weltkrieg erlitt der Bau schwere Schäden, was eine radikale Umgestaltung des Innenraums von 1949 bis 1953 nach sich zog. Von 1972 bis 1973 wurde der Innenraum erneut umgestaltet. 1993 erhielt die Kirche eine neue Orgel aus der Werkstatt von Martin Scholz in Mönchengladbach.








