Der Aachener Dom verfügt über ein achtstimmiges Bronzegeläut. Die größte und älteste Glocke ist die 6 Tonnen schwere Marien-Glocke aus dem Jahre 1958. Sie wurde von den Glockengießern Petit & Gebr. Edelbrock in Gescher gegossen. 1659 wurden 3 Jahre nach dem Stadtbrand von 1656 7 Glocken von dem Aachener Glockengießer von Franz van Trier und seinem Sohn Jakob ergänzt. Die dabei veränderte Disposition des mittelalterlichen Geläutes wurde bis heute beibehalten.
Die Bischofskirche des Bistums Aachen mit der Patronin Gottesmutter Maria ist das bedeutendste Wahrzeichen der Stadt Aachen. Nach rund 20 Jahren Bauzeit fand sie um 803 ihre architektonische und liturgische Vollendung. Der heutige Dom besteht aus mehreren Teilbauten, deren jeweilige Entstehungszeiten die Epoche des Frühmittelalters bis hin zur Neuzeit umfassen. Ihre Bedeutung speist sich aus einer über 1200-jährigen Geschichte: als Grablege Karls des Großen, als Krönungskirche der römisch-deutschen Könige und als Wallfahrtskirche, die alle sieben Jahre Gläubige aus der ganzen Welt anzieht.
1978 zeichnete die UNESCO den Aachener Dom als erstes Bauwerk in Deutschland überhaupt als Weltkulturerbe aus.
1978 zeichnete die UNESCO den Aachener Dom als erstes Bauwerk in Deutschland überhaupt als Weltkulturerbe aus.








