Die Pfarrkirche St. Bonifatius in Neckarstadt verfügt über ein beeindruckendes sechstimmiges as°-Geläut der Glockengießerei Friedrich Wilhelm Schilling, welches im Jahre 1958 in Heidelberg gegossen wurde. Die as°-Glocke wiegt 5.037 Kilogramm und ist die drittgrößte Glocke in Mannheim. Die Läuteanlage erfuhr im Jahr 2019 eine umfassende Sanierung.
Das erste Geläut aus dem Jahr 1914 bestand aus fünf Glocken. Nur drei Jahre später mussten im Ersten Weltkrieg vier davon abgeliefert werden. 1928 wurden bei der Gießerei Petit und Edelbrock fünf neue Glocken bestellt. Im Zweiten Weltkrieg wurden 1941 erneut alle Glocken bis auf eine abgeholt.
Der Turm ist auf vier Seiten mit Uhrenzifferblättern bestückt. Auf einem der Turmzwischengeschosse steht ein stillgelegtes mechanisches Uhrwerk der Firma Schneider. Eine Reaktivierung wäre aus Sicht der Denkmalpflege anzustreben.Die Glocken 1,3,4 und 5 sind mit einem Magnetschlagwerk ausgestattet. Die Glocken 3,4 und 5 übernehmen den Viertelstundenschlag, die große Glocke 1 den Stundenschlag. Das Schlagwerk erklingt sehr unausgewogen. Es bedarf einer sehr sorgfältigen Intonation des Schlagwerks.
Der ehemalige Glockensachverständige Hans Rolli schreibt in seinem 1958 verfassten Abnahmegutachten über das Geläute von St. Bonifatius folgendes: „Mit diesem, eines Domes würdigen, Geläute hat St. Bonifaz und damit die Stadt Mannheim eines der eindruckvollsten und musikalisch wertvollsten Geläute der ganzen Diözese und des Landes erhalten.“
Die Glocken haben folgende Inschriften:
1. Heiliger Bonifatius, gib Glaubenskraft!
2. Heiliger Franziskus, erfülle uns mit seraphischer Liebe!
3. Heiliger Antonius von Padua, hilf uns in jeder Not!
4. Heilige Maria, liebe Schutzfrau, stehe uns bei im Todeskampf!
5. Engel Gottes, bittet für uns!
6. Seliger Bernhard von Baden, schütze unsere Heimat!
Das erste Geläut aus dem Jahr 1914 bestand aus fünf Glocken. Nur drei Jahre später mussten im Ersten Weltkrieg vier davon abgeliefert werden. 1928 wurden bei der Gießerei Petit und Edelbrock fünf neue Glocken bestellt. Im Zweiten Weltkrieg wurden 1941 erneut alle Glocken bis auf eine abgeholt.
Der Turm ist auf vier Seiten mit Uhrenzifferblättern bestückt. Auf einem der Turmzwischengeschosse steht ein stillgelegtes mechanisches Uhrwerk der Firma Schneider. Eine Reaktivierung wäre aus Sicht der Denkmalpflege anzustreben.Die Glocken 1,3,4 und 5 sind mit einem Magnetschlagwerk ausgestattet. Die Glocken 3,4 und 5 übernehmen den Viertelstundenschlag, die große Glocke 1 den Stundenschlag. Das Schlagwerk erklingt sehr unausgewogen. Es bedarf einer sehr sorgfältigen Intonation des Schlagwerks.
Der ehemalige Glockensachverständige Hans Rolli schreibt in seinem 1958 verfassten Abnahmegutachten über das Geläute von St. Bonifatius folgendes: „Mit diesem, eines Domes würdigen, Geläute hat St. Bonifaz und damit die Stadt Mannheim eines der eindruckvollsten und musikalisch wertvollsten Geläute der ganzen Diözese und des Landes erhalten.“
Die Glocken haben folgende Inschriften:
1. Heiliger Bonifatius, gib Glaubenskraft!
2. Heiliger Franziskus, erfülle uns mit seraphischer Liebe!
3. Heiliger Antonius von Padua, hilf uns in jeder Not!
4. Heilige Maria, liebe Schutzfrau, stehe uns bei im Todeskampf!
5. Engel Gottes, bittet für uns!
6. Seliger Bernhard von Baden, schütze unsere Heimat!








