Die St. Marien-Kirche ist eine römisch-katholische Filialkirche in Düren. Sie ist neben der Hauptkirche St. Anna die zweite Kirche in der Pfarrei St. Lukas in Düren.
Der Turm der Kirche besitzt ein vierstimmiges Stahlgeläute, welches 1955 vom Bochumer Verein gegossen wurde. Das ehemalige Geläute vor dem Krieg wurde von drei Glocken der Gießerei Otto, Bremen-Hemelingen gebildet. Der damalige amtierende Pfarrer hat mitgedacht und den zweiten Weltkrieg bereits vorausgeahnt, weswegen vorerst nur drei der fünf geplanten Glocken gegossen wurden. Sie erklangen in des' es' und ges'.
Der Pfarrer wollte so verhindern, dass unnötig Geld aus dem Fenster geworfen wurde und das komplette geplante fünfstimmige Geläute abgeliefert werden musste. Es sollte in dem Motiv "Te Deum Laudamus" erklingen (b°, des', es', f', ges'). Zehn Jahre nach Kriegsende hat man sich vier Stahlglocken bestellt, wohlwissend, dass diese im Falle eines erneuten Krieges nicht eingeschmolzen werden würden. Sie wurden geweiht und erklingen in den Tönen b°, des', es' und f' und läuten seither im Turm der Marienkirche.








