Der Mindener Dom verfügt über ein 13-stimmiges Geläut, wovon acht Glocken im Westwerk der Kirche hängen und fünf Zimbelglocken im Vierungsturm der Kirche.
Die acht großen Glocken im Westwerk wurden in der Zeit zwischen 1993 und 1998 gegossen. 1993 goss man die Glocken 1 bis 3. 1994 kamen dann die Glocken 4, 5 und 7 dazu. Vier Jahre später wurde dann das Geläut vorerst mit den Glocken 6 und 8 vollendet.
Doch bevor es zu diesen Glocken kam goss die Firma Petit & Gebr. Edelbrock am 29. Januar 1948 fünf Glocken die auf die Töne h° d' e' fis' g' gestimmt waren. Dabei nutzte man das Material der alten, im Krieg zerstörten Glocken für die drei großen Glocken. Diese Glocken wurden am 3. März 1950 geweiht. Da diese aber eine zu große Belastung für den Turm waren, mussten sie 1993 weichen und wurden nach Gifhorn verkauft.
Die ersten Glocken des jetzigen Geläutes weihte man am 11. März 1994. Diese hängen nun in einem Holzglockenstuhl an überschweren Holzjochen. Diese und ein relativ hoher Läutewinkel sorgen für ein langsameres Läuten.
Die Zimbelglocken für den neu erbauten Vierungsturm wurden im November 2011 gegossen und am 18. Dezember selben Jahres geweiht. Einen Tag später wurden die Glocken dann in den Turm hochgezogen und montiert.
Die gesamte Anlage wird von der Firma HEW aus Herford gewartet. Das Geläut besitzt einen sehr warmen und angenehmen Klag, welcher einerseits durch die herausragende Qualität und Grundtönigkeit der Glocken aber auch durch die Anlage entsteht.








