Die Spitalkirche St. Matthäus, auch Bürgerhospitalkirche genannt, wurde zwischen 1786 und 1788 im frühklassizistischen Stil nach den Plänen von Johann Faxlunger erbaut und ist eines der wenigen Gebäuden aus dem 18. Jahrhundert in der Mannheimer Innenstadt.
In einem Holzglockenstuhl hängen zwei Glocken des 18. Jahrhunderts, gegossen von der Glockengießerei Speck in Heidelberg.
Gemäß Aktenlage wurden diese Glocken nicht als Duettglocken gegossen, sondern waren für unterschiedliche Kirchen bestimmt. Nach Angaben des ehemaligen Glockensachverständigen, Herrn Hans Rolli, wurde nach dem Zweiten Weltkrieg die kleine Glocke, welche höchstwahrscheinlich aus der Ulner'schen Kapelle in Weinheim stammte, versehentlich nach Mannheim gebracht.
Das Geläut der Spitalkirche ist aufgrund der unausgewogenen Klangentfaltung beider Glocken und der nicht aufeinander abgestimmten Nominallinie musikalisch äußerst unbefriedigend. Unter Berücksichtigung des zweifellos hohen denkmalpflegerischen Wertes der Anlage wäre eine Harmonisierung durch den Hinzuguss einer tontieferen Bronzeglocke (z.B. a‘ oder c‘‘) möglich.
Im Zusammenhang mit der in den Jahren 2011/12 durchgeführten Sanierung der Kirche wurden mit dem Einbau eines neuen Holzglockenstuhles auch die räumlichen Vorausetzungen für dieses Vorhaben geschaffen. Ein dreistimmiges Geläut bietet erstmals die klangliche Grundlage für einen differenzierteren Einsatz der Glocken.
In einem Holzglockenstuhl hängen zwei Glocken des 18. Jahrhunderts, gegossen von der Glockengießerei Speck in Heidelberg.
Gemäß Aktenlage wurden diese Glocken nicht als Duettglocken gegossen, sondern waren für unterschiedliche Kirchen bestimmt. Nach Angaben des ehemaligen Glockensachverständigen, Herrn Hans Rolli, wurde nach dem Zweiten Weltkrieg die kleine Glocke, welche höchstwahrscheinlich aus der Ulner'schen Kapelle in Weinheim stammte, versehentlich nach Mannheim gebracht.
Das Geläut der Spitalkirche ist aufgrund der unausgewogenen Klangentfaltung beider Glocken und der nicht aufeinander abgestimmten Nominallinie musikalisch äußerst unbefriedigend. Unter Berücksichtigung des zweifellos hohen denkmalpflegerischen Wertes der Anlage wäre eine Harmonisierung durch den Hinzuguss einer tontieferen Bronzeglocke (z.B. a‘ oder c‘‘) möglich.
Im Zusammenhang mit der in den Jahren 2011/12 durchgeführten Sanierung der Kirche wurden mit dem Einbau eines neuen Holzglockenstuhles auch die räumlichen Vorausetzungen für dieses Vorhaben geschaffen. Ein dreistimmiges Geläut bietet erstmals die klangliche Grundlage für einen differenzierteren Einsatz der Glocken.
Glocke 1 wurde im Jahr 2014 in Folge eines Absturzes stark beschädigt. Die Schweißung des Risses erfolgte durch die holländische Firma Royal Eijsbouts.








