Die evang. Kirche in Dilsberg verfügt über ein vierstimmiges Bronzegeläut der Glockengießerei Bachert.
Seit 1566 ist eine reformierte Gemeinde in Dilsberg nachweisbar. Nach dem 30jährigen Krieg hat sie sich nie mehr ganz erholt und nach 1705 versank sie dann schließlich in Armut und Niedergang. Von 1871 bis 1873 wurde dann die heutige evangelische Kirche gebaut.
Architekt und Baumeister der Dilsberger Kirche war Karl Hermann Behagel. Das Gebäude zeigt als Grundriss ein Stummelkreuz. Die in neugotischem Stil gebaute Kirche besteht in ihren Fundamenten und im Aufbau aus rotem und weißem Sandstein.
Den bedeutendsten Schmuck im Innenraum stellen die Glasfenster im Chor und in den beiden Seitenschiffen dar. Sie wurden in den 1960er Jahren nach Entwürfen von Peter Valentin Feuerstein gestaltet. Im nördlichen Seitenschiff sind Szenen aus dem Alten Testament wiedergegeben. Die drei Chorfenster zeigen Geburt, Kreuzigung und Himmelfahrt Christi. Das Fenster im südlichen Seitenschiff stellt die Weltgerichtsszene dar.








