Evang. Ulrichskirche in Neckargemünd


Beschreibung

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Die Ulrichskirche steht im Norden von Neckargemünd auf einer Terrasse, die früher auch Kirchhof war, über dem Neckar. Das einschiffige spätgotische Bauwerk wurde im 16. Jahrhundert auf den Fundamenten der Vorgängerkirche aus dem 13. Jahrhundert errichtet. Der Chorturm im Osten ist nicht in der Mittelachse der Kirche angeordnet, sondern ist asymmetrisch nach Norden verschoben. Er besitzt drei spätgotische Maßwerkfenster und ein spitzes Zeltdach. 

Spätgotisch ist auch die kleine Vorhalle südlich des Langhauses mit einem Kreuzrippengewölbe. Das mit einem Walmdach gedeckte Langhaus besitzt ein Spiegelgewölbe.

 

Im Chorraum findet sich eine Hochwassermarke mit dem Datum "30. Oct. 1824". Stadt und Kirche haben immer auch mit den Gefahren des Wassers gelebt. Daher zeigt das zentrale Buntglasfenster im Chorraum auch "Die Sturmstillung". Namenspatron der Kirche ist St. Ulrich, der Schutzheilige der Fischer und Schiffer.

 

Die Orgel wurde 1785 von den Gebrüdern Stumm erbaut. 1935 wurde sie von Steinmeyer elektrifziert und 1995 von Orgelbau Vier nach Stumm´schen Vorbild rekonstruiert und restauriert. Das Instrument hat 26 Register auf zwei Manualen und Pedal.

Karte

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69151 Neckargemünd, Hauptstraße 60, Deutschland


Plenum
g´-Quintett

Übersicht Glocken

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Glocke 1 (Königsglocke) Glocke 2 (Dreifaltigkeitsglocke) Glocke 3 (Glaube, Liebe, Hoffnung) Glocke 4 (Betglocke) Glocke 5 (Kindtaufglocke)
Giesser: Jörg von Guntheisen, Speyer Bad Friedrichshall-Kochendorf (BaKo) Bad Friedrichshall-Kochendorf (BaKo) Bad Friedrichshall-Kochendorf (BaKo)
Gussjahr: 1474 1953 1953 1953 14. Jahrhundert
Material: Bronze Bronze Bronze
Ø MM: 1110 960 800 700 610
Gewicht KG: 720 559 323 226 134
Nominal: g' a' c'' d'' f''
Glockeninschriften
und Glockenzier:
»Der Herr ist König« // Relief des Namenspatrons St. Ulrich »Ehre sei dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste« »Nun aber bleibet Glaube, Hoffnung. Liebe, diese drei, aber die Liebe ist die größte unter ihnen« »Seid fröhlich in Hoffnung, geduldig in Trübsal, haltet an am Gebet«


Glocke 1 (Königsglocke)

g'
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Giesser:
Jörg von Guntheisen, Speyer
Gussjahr:
1474
Material:
Ø MM:
1110
Gewicht KG:
720
Nominal:
g'
Glockeninschriften
und Glockenzier:
»Der Herr ist König« // Relief des Namenspatrons St. Ulrich

Glocke 2 (Dreifaltigkeitsglocke)

a'
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Giesser:
Bad Friedrichshall-Kochendorf (BaKo)
Gussjahr:
1953
Material:
Bronze
Ø MM:
960
Gewicht KG:
559
Nominal:
a'
Glockeninschriften
und Glockenzier:
»Ehre sei dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste«

Glocke 3 (Glaube, Liebe, Hoffnung)

c''
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Giesser:
Bad Friedrichshall-Kochendorf (BaKo)
Gussjahr:
1953
Material:
Bronze
Ø MM:
800
Gewicht KG:
323
Nominal:
c''
Glockeninschriften
und Glockenzier:
»Nun aber bleibet Glaube, Hoffnung. Liebe, diese drei, aber die Liebe ist die größte unter ihnen«

Glocke 4 (Betglocke)

d''
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Giesser:
Bad Friedrichshall-Kochendorf (BaKo)
Gussjahr:
1953
Material:
Bronze
Ø MM:
700
Gewicht KG:
226
Nominal:
d''
Glockeninschriften
und Glockenzier:
»Seid fröhlich in Hoffnung, geduldig in Trübsal, haltet an am Gebet«

Glocke 5 (Kindtaufglocke)

f''
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Giesser:
Gussjahr:
14. Jahrhundert
Material:
Ø MM:
610
Gewicht KG:
134
Nominal:
f''
Glockeninschriften
und Glockenzier:

Plenum

g´-Quintett
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Nominal:
g´-Quintett



Bilder

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Bildergalerie - Urheber: Dr. Martin Kares
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Bildergalerie - Urheber: Von Matthäus Merian - File:Palatinatus Rheni (Merian) 130.jpg, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=18123528
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