Für die Pfarrkirche St. Peter in Ilvesheim wurden am 05. August 2011 drei neue Glocken in der Gießerei Bachert, Karlsruhe, zu der vorhandenen Schilling-Glocke von 1953 hinzugegossen.
Diese vier Glocken wurden für den Deutschlandbesuch des Papstes auf dem Freiburger Fluggelände in einem Glockenträger aufgehängt und von Hand geläutet. Erst danach kamen sie an ihren eigentlichen Bestimmungsort im Kirchturm von St. Peter.
Das Vorgängergeläut bestand aus zwei Eisenhartgussglocken der Mannheimer Gießerei Peter Graf aus dem Jahr 1922 sowie einer Schilling-Bronzeglocke von 1953. Die Nominallinie dieser Glocken war f', as', b'. Aufgrund der starken Korrosion der Eisenhartgussglocken und ihrer mangelhaften klanglichen Qualität empfahl Ende des Jahres 2009 die Erzb. Glockeninspektion der Gemeinde die Erneuerung des Geläuts und die Erweiterung um eine Glocke.
Die drei neuen Glocken wurden in enger Zusammenarbeit und Absprache mit der Gemeinde von dem Künstlerpaar Barbara Jäger und OMI Riesterer geziert. Da diese Glocken vor ihrer Aufhängung in Ilvesheim bei der Papstmesse auf dem Freiburger Flugplatz geläutet wurden, durfte die große Glocke 1 das Papstwappen tragen. Besonders erwähnenswert ist auch die Zier der Ottilien-Glocke, deren Inschrift in Brailleschrift ausgeführt wurde, da Ilvesheim Sitz einer staatlichen Blindenschule ist.
Eine weitere Glocke aus dem Jahr 1729 befindet sich derzeit im Keller des neuen Gemeindehauses. Es handelt sich hierbei um eine "Patenglocke" aus Laasan, Kreis Schweidnitz. Diese wurde bei der Rückführung der im 2. Weltkrieg beschlagnahmten Glocken von einem der "Glockenfriedhöfe" im Jahr 1952 an die Filialkirche St. Konrad ausgeliefert. Die Glocke weist keine nennenswerten Schädigungen auf und könnte beispielsweise als "Altarraum- und Wandlungsglocke" einen sinnvollen liturgischen Dienst übernehmen.
Das Vorgängergeläut bestand aus zwei Eisenhartgussglocken der Mannheimer Gießerei Peter Graf aus dem Jahr 1922 sowie einer Schilling-Bronzeglocke von 1953. Die Nominallinie dieser Glocken war f', as', b'. Aufgrund der starken Korrosion der Eisenhartgussglocken und ihrer mangelhaften klanglichen Qualität empfahl Ende des Jahres 2009 die Erzb. Glockeninspektion der Gemeinde die Erneuerung des Geläuts und die Erweiterung um eine Glocke.
Die drei neuen Glocken wurden in enger Zusammenarbeit und Absprache mit der Gemeinde von dem Künstlerpaar Barbara Jäger und OMI Riesterer geziert. Da diese Glocken vor ihrer Aufhängung in Ilvesheim bei der Papstmesse auf dem Freiburger Flugplatz geläutet wurden, durfte die große Glocke 1 das Papstwappen tragen. Besonders erwähnenswert ist auch die Zier der Ottilien-Glocke, deren Inschrift in Brailleschrift ausgeführt wurde, da Ilvesheim Sitz einer staatlichen Blindenschule ist.
Eine weitere Glocke aus dem Jahr 1729 befindet sich derzeit im Keller des neuen Gemeindehauses. Es handelt sich hierbei um eine "Patenglocke" aus Laasan, Kreis Schweidnitz. Diese wurde bei der Rückführung der im 2. Weltkrieg beschlagnahmten Glocken von einem der "Glockenfriedhöfe" im Jahr 1952 an die Filialkirche St. Konrad ausgeliefert. Die Glocke weist keine nennenswerten Schädigungen auf und könnte beispielsweise als "Altarraum- und Wandlungsglocke" einen sinnvollen liturgischen Dienst übernehmen.








