Aus dem Dachreiter der evangelischen Notkirche am 40er Grab in Saarbrücken ertönt die einzige Glocke. Gegossen wurde sie im Jahr 1953 in der Glockengießerei Mabilon in Saarburg mit dem Schlagton gis".
Die Kirche wurde während des Zweiten Weltkrieges in der Schweiz als Militärbaracke angefertigt. Auf Vermittlung des Ökumenischen Rates in Genf schenkte die amerikanisch-Iutherische Kirche im April 1946 der evangelischen Kirchengemeinde Saarbrückens die Holzbaracken-Kapelle No. 9 als Notkirche. Da das Zentrum Saarbrückens nach dem Ende des Kriegs verwüstet war, errichtete man den Bau auf einem städtischen Grundstück im Randbereich der Gemeinde. Die Einweihung der Kirche erfolgte am 29. September 1946. Die Notkirche ist eine der wenigen noch erhaltenen und kirchlich genutzten Holznotkirchen, genauer gesagt Barackenkirchen, Deutschlands. Der eingeschossige, giebelständige einschiffige reine Holzbau mit einem Grundriss von 20 m auf 9 m besitzt ein flaches Satteldach mit einem Dachreiter mit Glocke. 1952 erfolgten kleinere Veränderungen im Innern sowie der Anbau einer Orgelnische auf der Ostseite. Die beiden Fenster der Kirche im Giebelfeld über dem Altar gestaltete 1953 György Lehoczky. Die Fenster sind zweigeteilt und bleiverglast und stellen auf weißem Grund rot umrahmt die vier Evangelisten mit ihren Attributen dar. Für 600.000 Francs wurde im gleichen Jahr ein Orgelpositiv von Orgelbaumeister Lotar Hintz in einer eigens angebauten Nische eingebaut. 1993 wurde an der Nordseite eine Abstellkammer angebaut. Von 2006 bis 2008 wurde die Notkirche saniert und renoviert, dabei wurden auch die Windfangtüren zwischen Vorraum und Kirchenraum verglast. Am 11. April 2016 wurde eine neue Außenbeleuchtung eingeweiht.
Die Kirche wurde während des Zweiten Weltkrieges in der Schweiz als Militärbaracke angefertigt. Auf Vermittlung des Ökumenischen Rates in Genf schenkte die amerikanisch-Iutherische Kirche im April 1946 der evangelischen Kirchengemeinde Saarbrückens die Holzbaracken-Kapelle No. 9 als Notkirche. Da das Zentrum Saarbrückens nach dem Ende des Kriegs verwüstet war, errichtete man den Bau auf einem städtischen Grundstück im Randbereich der Gemeinde. Die Einweihung der Kirche erfolgte am 29. September 1946. Die Notkirche ist eine der wenigen noch erhaltenen und kirchlich genutzten Holznotkirchen, genauer gesagt Barackenkirchen, Deutschlands. Der eingeschossige, giebelständige einschiffige reine Holzbau mit einem Grundriss von 20 m auf 9 m besitzt ein flaches Satteldach mit einem Dachreiter mit Glocke. 1952 erfolgten kleinere Veränderungen im Innern sowie der Anbau einer Orgelnische auf der Ostseite. Die beiden Fenster der Kirche im Giebelfeld über dem Altar gestaltete 1953 György Lehoczky. Die Fenster sind zweigeteilt und bleiverglast und stellen auf weißem Grund rot umrahmt die vier Evangelisten mit ihren Attributen dar. Für 600.000 Francs wurde im gleichen Jahr ein Orgelpositiv von Orgelbaumeister Lotar Hintz in einer eigens angebauten Nische eingebaut. 1993 wurde an der Nordseite eine Abstellkammer angebaut. Von 2006 bis 2008 wurde die Notkirche saniert und renoviert, dabei wurden auch die Windfangtüren zwischen Vorraum und Kirchenraum verglast. Am 11. April 2016 wurde eine neue Außenbeleuchtung eingeweiht.








