Die im Jahr 1886 im Neorenaissance-Stil fertiggestellte und von dem Architekten Werner Groh nach dem Zweiten Weltkrieg wieder aufgebaute Pfarrkirche St. Peter und Paul im Stadtteil Mühlburg verfügt über ein imposantes, sechstimmiges b°-Geläute der Glockengießerei Karlsruhe, Gebrüder Bachert aus dem Jahr 1958. In der Melodielinie erklingt das Moll-Septnon-Motiv.
Die Glocken hängen auf zwei Türme verteilt in den zwischenzeitig sanierten Stahlglockenstühlen des Vorgängergeläuts. Die Läuteanlage erfuhr im Jahr 2024 eine umfassende Sanierung. Hierbei wurden die Glocken an neuen Holzjochen aufgehängt und mit einem neuen Klöppelsatz ausgestattet.
Der Westturm ist auf zwei Seiten mit Uhrenzifferblättern belegt. In diesem Turm sind alle vier Glocken mit einem Schlagwerk ausgestattet. Die Glocke 2 übernimmt den Stundenschlag, die Glocken 4, 5 und 6 übernehmen den Viertelstundenschlag.
Unterhalb der Glockenstube befindet sich noch ein stillgelegtes, nahezu vollständig erhaltenes Räderuhrwerk. Es ist von besonderem denkmalpflegerischen Wert und sollte - wenn irgend möglich - wieder in Betrieb genommen werden.
Der Westturm ist auf zwei Seiten mit Uhrenzifferblättern belegt. In diesem Turm sind alle vier Glocken mit einem Schlagwerk ausgestattet. Die Glocke 2 übernimmt den Stundenschlag, die Glocken 4, 5 und 6 übernehmen den Viertelstundenschlag.
Unterhalb der Glockenstube befindet sich noch ein stillgelegtes, nahezu vollständig erhaltenes Räderuhrwerk. Es ist von besonderem denkmalpflegerischen Wert und sollte - wenn irgend möglich - wieder in Betrieb genommen werden.








