Die Pfarrkirche St. Gallus in Ladenburg verfügt über insgesamt zehn Glocken. Im Zusammenklang ergeben sich hierbei eine Vielzahl von - auf den jeweiligen liturgischen Anlass abgestimmten - Läutekombinationen. Ein Zusammenläuten aller Glocken ist musikalisch eher problematisch und nur zu besonderen herausragenden Anlässen angebracht. Die neuen Glocken 4, 6, 8 und 9 wurden im Jahr 2016 von der Gießerei Bachert in Karlsruhe gegossen. Die Einzigartigkeit jeder neuen Glocke wird in besonderem Maße durch die von Rosemarie Vollmer (St. Johannes) und Wolfgang Eckert (St. Antonius) gestaltete Glockenzier geprägt.
In einem historischen geschossübergreifenden Holzglockenstuhl aus dem Jahre 1485 hängt im Südturm die von Peter zur Glocken aus Speyer im Jahr 1502 geschaffene, große Glocke 1. Von diesem Glockengießer sind uns, auch außerhalb von Baden, nur wenige Glocken geblieben. Die Ergänzung des sehr reizvollen Geläutes aus dem 14. und 15. Jahrhundert gelang ihm vorzüglich. Die Gallusglocke war ein Auftrag des Wormser Bischofs Hans von Dalberg, der seine Residenz von 1497 bis 1499 in Ladenburg hatte.
Das dreistimmige Zimbelgeläute, bestehend aus den zwei kleinen neuen Glocken und der alten Sturm- bzw. Schutzengelglocke, verfügt über einen ganz eigenständigen Klangcharakter. Aufgrund seiner exponierten Lage im Turmhelmaufsatz des Südturmes erklingt es leise und dezent über die Dachlandschaft der Ladenburger Altstadt hinweg.
In einem historischen geschossübergreifenden Holzglockenstuhl aus dem Jahre 1485 hängt im Südturm die von Peter zur Glocken aus Speyer im Jahr 1502 geschaffene, große Glocke 1. Von diesem Glockengießer sind uns, auch außerhalb von Baden, nur wenige Glocken geblieben. Die Ergänzung des sehr reizvollen Geläutes aus dem 14. und 15. Jahrhundert gelang ihm vorzüglich. Die Gallusglocke war ein Auftrag des Wormser Bischofs Hans von Dalberg, der seine Residenz von 1497 bis 1499 in Ladenburg hatte.
Das dreistimmige Zimbelgeläute, bestehend aus den zwei kleinen neuen Glocken und der alten Sturm- bzw. Schutzengelglocke, verfügt über einen ganz eigenständigen Klangcharakter. Aufgrund seiner exponierten Lage im Turmhelmaufsatz des Südturmes erklingt es leise und dezent über die Dachlandschaft der Ladenburger Altstadt hinweg.








